Folge 50: Partypeople (Stefan Sommer)

Shownotes

Pop bis zum Horizont und noch viel weiter: Noch einmal setzen sich Fynn und Lucas mit der zeitgenössischen Pop-Literatur auseinander, diesmal in Form des Romans "Partypeople" von Stefan Sommer. Angelehnt an den Tod des schwedischen DJs Avicii wird von einem namenlosen, aber weltberühmten Ich-Erzähler zwischen ekstatischen Raves und der traurigen Leere dazwischen erzählt.

Wie tastet sich der Roman an die Gegenwart heran, was weiß er von Prominenz, sozialen Medien und einer neuen Schicht von Party-Aristokraten und Tech-Spielkindern?

Richtigstellung: Der Roman hat den "Deutschen Popliteraturpreis" (noch) nicht gewonnen, sondern ist einer der drei Finalisten.

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Transkript anzeigen

00:00:00: The Shedding of the Soul is the Last Detachment before it restarts.

00:00:03: So soll der letzte Tagebucheintrag des schwedischen DJs Avicii vor seinem Tod gelautet haben, Der zweite Roman von Stefan Sommer – Jahrgang,

00:00:09: n.a.,

00:00:11: Mitarbeiter bei der süddeutschen Zeitung und dem bayerischen Rundfunk wird mit einem Zitat von Tim Berkling eingeleitet.

00:00:16: Das ist der bürgerliche Name von Aviciiiii A Have to little left for real life Of a person behind an artist.

00:00:23: Bei den namenlosen DJ im Zentrum von Party People liegt der Schatten eines realen Todes.

00:00:27: Seine Menschlichkeit wird von seiner Star-Persona und seinem digitalen Fußabdruck überstrahlt, er bewegt sich zwischen den Reichen und schönen aber voll vom Abscheu und ironischer Distanz zu den Menschen und sich selbst.

00:00:37: Er schläft schlecht, sein Körper fordert hilflos die Signalpistole zwischen Stroboskopblitzen.

00:00:42: Höchstens.

00:00:42: in seiner Beziehung zu dem eigentlich verheirateten Christian oder den Erinnerungen an seine verstorbene Mutter ist er mehr als ein Menschenhologramm.

00:00:49: Party-Pipel von Stefan Sommer ist im Salzburger Otto Müller Verlag erschienen und hat den Pop-Literaturpreis für das Jahr, wir haben ihn gelesen und wir, das sind Finn Bankert... Und

00:00:59: Lukas Bawenczyk, na wo gehst du heute Abend raven?

00:01:03: Ich mein, heute Abend werde ich überhaupt nirgendwo mehr hingehen sondern ich werde nur noch kochen und vielleicht mich aufs Sofa setzen, d. h., Ich habe jetzt nicht unbedingt das Berghain vor mir.

00:01:12: Und trotzdem habe ich in den letzten Tagen eine Menge Partyatmosphäre mitbekommen, denn es werden ja durchaus einige Formen von Fest und Feiern beieinander beschrieben.

00:01:27: So richtig Partiestimmung will aber nicht aufkommen oder?

00:01:29: Das Hauptziel ist schon diese Welt nie im Exzess wirklich angenehm zu beschreiben, sondern es soll eigentlich immer ein Sofiel sein das einen auf dich selbst zurückwirft und dass so auch wieder eine gewisse Grundmelancholie in sich trägt.

00:01:45: Oder wie würdest du die Strategie dieses Romans beschreiben?

00:01:49: Ja, auf jeden Fall.

00:01:49: Das ist so ein Roman der sich einreit in... Und das natürlich irgendwie eine Doppelnennung habe ich aber auch Teil des Gags in Irons Strobe oder Helene Hegemann's Axolotl Overkill bzw.

00:02:00: Roadkill.

00:02:01: Also es geht hier schon um die Lehre in der Party.

00:02:04: Es ist würde ich auch sagen sehr an Brad Easton Ellis geschult an vielen Stellen Aber rekuriert natürlich auch ständig auf die deutsche Popliteratur.

00:02:13: Wie sagt der Roman, gewinnt den deutschen Popliteraturpreis wie du gerade auch schon erwähnt hast und wir müssen jetzt vielleicht wirklich mal anfangen über diese Popliterature neu zu denken oder da irgendwie mal neue Grenzen, neue Begriffe anzuführen.

00:02:29: Ich habe Pop-Literatur bisher immer so einen wahrben Oberbegriff wahrgenommen, der sich halt vor allem auf diese Literatursparte aus den neunzigern bezieht.

00:02:37: Wer mehr darüber hören möchte, hört vielleicht noch mal schnell in unsere Allegro-Pastellfolge rein wo wir ja auch ein längeres Gespräch über Pop-literatur geführt haben und Sie

00:02:46: haben hier gerade wieder ein bisschen Themenwochen auf jeden Fall.

00:02:48: Genau!

00:02:49: Ich war ja auch durchaus ein bisschen bewusst oder ich sage so ein bisschen mit einem kleinen Augenzwinkern ausgewählt.

00:02:55: Das ist auch wieder ein Roman, der seine Väter und Mütter ganz genau kennt.

00:02:59: Sie direkt oder indirekt zitiert also... Alle Gedanken, die hier geäußert werden.

00:03:05: Alle Situationen, die beschrieben werden.

00:03:07: Die kennen wir von Kraft und Hegemann.

00:03:11: Überlegungen wie das Wohnung leer sind und man lieber ein Hotelzimmern schläft bzw dass man keine Lampen in seiner Wohnung hat.

00:03:19: Dass man immer auf Achse ist.

00:03:20: Das sind ja Gedanken, auf denen Stuckradbarre eine Romankarriere aufgebaut hat!

00:03:25: Keine Heimat mehr.

00:03:26: Genau, dieser Ekel vor der Oberschicht, der ein Teil man irgendwie selber ist aber irgendwie auch nicht das es halt Kracht eins zu eins und dieser Versuch eine edgy Sprache nenn ich es mal oder Sound wenn wir das heutzutage wohl auch nennen würde so erschaffen da kommt mir doch Helene Egemann einfach wieder sehr sehr bekannt vor.

00:03:44: Das ist irgendwie ein erstaunlich unbefriedigender Roman weil ich auch einfach sagen würde wenn ihr jemals zwischen die Seiten von einem Alice von einem kracht usw.

00:03:53: geblättert habt dann Liest man das hier mit so einem So-what?

00:03:57: Es ist aber ja, und das macht es irgendwie so spannend.

00:04:00: Es wird uns vom Verlag von den Paratechsten, von den Zitaten die ihr angeordnet sind Ja, beschrieben als so eine Art Affirmationstext.

00:04:08: Da lese ich hier von Bernhard Blöchel ein Text wie im Rausch pulsierend irritiernd faszinierend.

00:04:15: oder Elias Hirschl schreibt eine unglaublich fesselnde lustige, schmerzhafte radikal warmherzige Geschichte über einen immer keilherziger werdende Welt.

00:04:25: Ein Buch das einen einsaugt und nicht mehr ausspuckt.

00:04:29: Das kann ich so ganz bestätigen, wie immer gilt ihn natürlich.

00:04:33: Bloß weil der Verlag was darauf geschrieben hat muss das nicht unbedingt die Intention des Autoren gewesen sein.

00:04:38: aber Ja, ist schon ein Rätselhafter Text dann auch irgendwie im weitesten Sinne was genau man hier eigentlich machen möchte und wen man damit erreichen möchte.

00:04:47: Weil es keine rave Affirmation da sind wir uns glaube ich beide sicher.

00:04:50: das muss man glaube ich auch gerade mal so groß begründen.

00:04:53: Es ist vor allen Dingen halt überhaupt kein Rausch oder?

00:04:56: Es sind eher im Gegenteil Stillleben durch die gelegentlich Menschen laufen.

00:05:01: diese Kapitel die wir uns präsentiert bekommen es sind wenn ich das richtig gezählt habe Sechs, aber das fünfte Kapitel gibt's irgendwie zweimal.

00:05:09: Vielleicht ist es so eine Art... Idee, dass das eine alternative Welt ist oder vielleicht habe ich auch einfach nur einen Druckfehler in meinem Buch gehabt.

00:05:16: In meiner spezifischen Ausgabe.

00:05:18: aber ja genau dieses Rauschhafte sehe ich überhaupt nicht auf der Seite des Preises den dieses Buch gewonnen hat dem deutschen Pop Literaturpreis.

00:05:26: Das steht im Manifest.

00:05:28: wir sind es leid die Banalität der Gegenwerte einer ebenso banalen Sprache gespiegelt zu sehen.

00:05:32: Das ist falsch verstandener Realismus und ich finde gerade vollkommen gescheitert.

00:05:38: Das ist die banalste Sprache, die man finden kann, die eigentlich nur diese schon auserzählte Überaffirmation erzielen kann.

00:05:46: und diese ewig lang George Perrecke-Die-Dinge-Liste von Gegenständen von Marken.

00:05:52: also einfach wieder schon gesagt dass Sachen die tausendmal auferzählt und auserzielt sind.

00:05:56: und ich möchte vielleicht kurz beschreiben wie ich mich dann doch diesem Buch genährt habe denn Ich bin ja nun wirklich, dass wenn viele Leute bestätigen können kein ironischer Konsument.

00:06:14: finde das ganz furchtbar.

00:06:15: Ich mag auch den Begriff Trash nicht, sondern im Kinobereich sage ich immer lieber Paracinema oder Underground-Cinema wie Jeffries Gons und so.

00:06:22: Aber diesen Roman habe ich wirklich gelesen wie der Verkehrsunfall, denn er unterscheidet sich von den genannten Vorbildern dadurch dass er so viel schlechter ist, dass er sehr viel misslungener ist.

00:06:33: Und schon früh gab es da einen Satz

00:06:37: bzw.,

00:06:38: es gab zwei Sätze zusammen.

00:06:40: Die haben mir dann signalisiert, hier werden keine Gedanken kommen.

00:06:44: Hier wird auch kein Gegenwart, keine Rausch kommen sondern hier wird die Behauptung und die journalistische Verarbeitung von Rausch und Überschuss und Exzess uns erzielt.

00:06:53: Und diese Welt der Reichen ist einfach komplett ne Folie!

00:06:57: Hast du eine Idee welcher das sein könnte?

00:06:58: Möchtest Du raten?

00:07:00: Erzähl es mir doch einfach mal direkt!

00:07:03: Auf dem Weg ins Backstage hält man mir ein Smartphone ans Ohr.

00:07:06: Es ist Drake Und ich dachte, meine Güte ist das Scheiße.

00:07:10: Das ist ja fantastisch!

00:07:11: Und später wenn ein Rausch geschildert werden soll... ...wenn man tatsächlich auf die Tanzfläche geht und man versucht irgendwie eine Sprache zu finden,... ...dann findet man eigentlich nichts als das überaffirmative Pseudo-Lebensliebende mega, mega geil.

00:07:24: Da dacht ich Ja, dass es ungefähr so die Rauscherfahrung wie sie an Dieter Bohlen beschreiben würde oder

00:07:30: sowas.

00:07:31: Es zeigt halt einfach, dass Reiner Götz das schon alles.

00:07:35: in den neunzigern zusammengefasst hat und dass man da auch eigentlich nicht mehr drüber schreiben muss.

00:07:41: Und alles andere was wir an Sprachkonzepten haben also weißt du so ein bisschen das Durcheinanderwerfen von slangbegriffen und Gegenwart, das endlose Denklesch dienen Markennamen Satzübergänge mit anyways das ist ja also auch eine Entspeicherung vom schon angesprochenen allso oder sowas isst Das sind doch alle die Pop Literatur Klischees non.

00:08:01: Und ich habe mich gefragt, finden die Frage vielleicht an dich.

00:08:05: Die Hoffnung?

00:08:13: uns zu befreien von dem, was vorher war.

00:08:16: Man hat gesagt wir sind alles, was Martin Walser nicht ist!

00:08:19: Wir schieben etwas weg und bringen etwas Neues.

00:08:22: Weißt du so wie vielleicht die Nouvelle Vague im Kino auf die Straße gegangen ist?

00:08:26: Ist man näher an eine spezifische Lebenserfahrung

00:08:28: gegangen?!

00:08:29: Und das IST doch hier nicht mehr so... Das ist doch ne Ästhetik, die man dann, wie Du schon beschreibst, von Leuten aus den Achtzigern, Ninzigern Frühen zweitausenden übernommen hat und jetzt einfach so weiterführt.

00:08:39: Das ist doch hier schon längst Nostalgie.

00:08:42: schon längst, vielleicht das was wir bei Allegro Pastel beschrieben haben so.

00:08:46: Die Rauschzustände die vieren ein.

00:08:48: Die werden kalt, die werden eigentlich genauso spektakulär wie nach dem Joggen irgendwo zu sitzen und grünen Tee zu trinken.

00:08:54: also sie sind eigentlich auch wieder sehr bürgerlich geworden.

00:08:58: und überall auf diesem ganzen Paratext Kontext steht irgendwas von Provokationen und Herausforderungen.

00:09:03: wo soll das dann noch sein?

00:09:05: Also Ist das nicht die falsche Zeit, brauchen wir nicht eine neue Pop-Literatur, die sich nicht mehr so nennt?

00:09:10: Sondern was ganz anderes ist.

00:09:11: Ich

00:09:11: glaube auch die heutige Pop Literatur wäre eher ein Roman der wirklich in dem Stil des Gerlismus des achtzehn und neunzehnten Jahrhunderts geschrieben ist.

00:09:19: also wenn du tatsächlich wirklich mal versuchen würdest eine nicht alltägliche Sprache einer nicht oberflächlichen Sprache imitierende Sprache zu finden, sondern wirklich einfach mal versuchst neue Bilder am Kopf aufzumachen.

00:09:31: Und alles was Stefan Sommer tut ist hat man so das Gefühl eine Sub-Stack-Sammlung auf Papier gedruckt zu haben und ganz notwendig mit so hundertsechzig Seiten noch als Roman ausgeben zu können.

00:09:44: Das kann jetzt natürlich alles das ganz große vier D Schach der vierte Scharnzug gewesen sein, indem er uns noch mal sagen möchte, guck mal wie leer das doch alles ist.

00:09:56: Ich glaube aber nicht dran denn ehrlich gesagt wo Allegro Pastel über den wir uns auch uneins sind eher so MDMA Literatur es würde ich sagen ist das hier Kokain-Literatur Das ist kalt, das ist schnell, dass es Sätze die einfach nur aneinander gereiht sind und das kann man ja auch machen als Stilmittel.

00:10:16: wirklich und da ist Herr Sommer jetzt auch nicht der schlechteste drin, aber es wirkt doch etwas absurd das noch heutzutage als Provokations zu bewerben.

00:10:26: Das habe ich mich auch gefragt wer soll davon geschockt sein?

00:10:28: Wer soll auch daran nur interessiert sein wie du schon beschrieben hast Das ist im Endeffekt eine Sammlung von so journalistischen Artikeln, kleine Klumnen.

00:10:38: Es gibt ja sogar wirklich, als sie auf diesem Flieger sind der natürlich voll von Tech-Millionären ist die eigentlich auch alle so kleine Kinder sind sowieso das hier natürlich ne neue Beschreibung von einer Oberschicht den Superreichen irgendwas was über bourgeoisie vielleicht steht aber natürlich auch damit gefasst wird.

00:10:55: So ne neue Aristokratie wie uns das erste Kapitel sagt wo wir natürlich in Versailles sind und dann werden da auch gleich Antoinette und die Louis-Cartons berücken durch den Raum gefreut,

00:11:05: weil da auch alles wieder im Text drin.

00:11:07: Also so!

00:11:08: Das muss man ja auch wirklich dann nicht mehr irgendwie interpretieren, sondern man ist ja stolz auf die eigene Oberflächlichkeit.

00:11:14: Weil man sagt das es eine Oberflächlichkeit, die eigentlich mit Tiefe daherkommt im Gegensatz zu der Literatur, die untiefen behauptet, die schwerfällig ist aber eigentlich doch genauso oberflächlich ist.

00:11:24: und ich habe schon das Gefühl dass das Projektion hier schließt von der Grenze des eigenen Horizons auf den begrenzten Horizont von anderen überträgt.

00:11:33: Ich will es nicht so gemein formulieren, aber man überträgt die eigene Dummheit auf andere und sagt das geht ja eigentlich auch nicht weiter.

00:11:40: Das ist wirklich hier jemand... weißt du?

00:11:42: Das ist eine Sammlung von diesen unsichtbaren Wänden in Videospielen wo man nicht mehr weiter kommt obwohl man als Spieler doch sieht da könnte ich doch einfach lang laufen.

00:11:50: also dass is eine Welt der künstlichen Denkbarikaden des hält sich für wahnsinnig frei!

00:11:56: Aber iss ganz ganz klaustrophobisch beim Lesen

00:11:59: Und das gibt demgeiz natürlich irgendwie eine Art von Bedeutung, was ich mit diesem vier D Schach auch meinte.

00:12:04: Also eine Literatur die sich selber entäußert, vielleicht doch eine Lebenshaltung, die sich selbe entäußert... Ich glaube einfach noch nicht ganz daran dass das auch so ein Mars Ziel mit diesen Roman war.

00:12:15: Das kann er nachher immer sagen!

00:12:16: Das ist wie wenn man mit dem Skateboard hinfällt und da sagt ja guck mal diesen coolen neuen Trick den ich erfunden habe.

00:12:20: gerade also hier hat sich jemand mit wirklich viel Schmackes auf die Fresse gelegt und das interessiert ja auch keinen Menschen.

00:12:26: Also, das hat hier jetzt irgendwie keine einzige echte Publikation besprochen sondern nur so klitschen wie wir hier.

00:12:30: Ich würde

00:12:31: sagen, nur klitschend wie wir!

00:12:32: Und es hat halt den Pop-Literaturpreis gewonnen...

00:12:35: Was ja auch viele sagt über den Pop Literaturprei, seien wir ehrlich.

00:12:39: Der wird von Leuten wie Frederik Schwilden verliehen dieser seltsamen Mischung aus Ernst Röhm und El Hotsu aber in weniger Attraktivhalt.

00:12:47: also

00:12:47: naja Das bringt mich gleich zu dem nächsten Thema.

00:12:51: bin durchaus Fan von, sag ich mal, deiner Beschreibung wie dieser Roman sich selber und sein Publikum sieht.

00:12:57: Ich glaube, ich möchte auf das Publikums nochmal kurz eingehen weil ich glaube eher dass dieser Roman seinen Publikuum für absolut demlich hält Und wie gesagt, der Meinung ist man muss ihn wirklich alles vorkauen.

00:13:06: Es macht ihn damit aber natürlich auch zu einem wahnsinnig zeitgenössischen Roman.

00:13:09: Das mag jetzt etwas zynisch klingen Aber dieser Roman gibt dir die Rezeption ja komplett vor.

00:13:15: Weißt du?

00:13:15: Du hast das Gefühl Die wichtigen Sätze sind schon getextmarkert vom Verlag selber Stehen ganz zur Sicherheit noch mal hinten drauf.

00:13:23: Da gibt es so gewisse Sachen, die ragen einfach irgendwie daraus.

00:13:25: Wenn das dann heißt ich bin so leer und jetzt bin ich nur noch eine View-Hölle.

00:13:30: Jetzt bin ich nun auch mein Instagram Profil.

00:13:32: Ich

00:13:32: wollte sagen, die Viewerzahlen sinken.

00:13:34: Die Abhängigkeit von äußerer Bestätigung, der jetzt durch das Internet vervielwertigt wird... ...die Versuche Digitalität einzupflegen Das ist ja wirklich alles halt.

00:13:44: Ja du hast recht!

00:13:44: Das würden sagen wir auf.

00:13:46: im positivsten Sinne kann man sagen Es wird sehr klar nach außen kommuniziert.

00:13:49: Und deswegen würde ich auch sagen dass ist halt vor allem Literatur für Menschen, die nicht wirklich Teil dieses Lebens sind.

00:13:58: Sondern das organisieren vielleicht eher oder die schon in den neunzigern tatsächlich irgendwie mit DJ Motto und Westband mal abgehottet haben aber jetzt eben alle in dieser Agentur sitzen mit randlosen Brillenglesern sich jetzt so vorstellen wie das heute wohl sein könnte weil da ist Kein Druck hinter diesem Buch, da ist kein Mitteilungs... Also doch ein Mitteilungstrang ist das schon.

00:14:20: Über den müssen wir gleich reden.

00:14:21: aber.. Da is' kein Leid, da's keine Leidenschaft!

00:14:25: Keine doppelte Ebene.

00:14:27: und da kann mir dieser Pop-Literaturpreis in seinem Manifest jetzt erzählen, was er möchte.

00:14:31: Dass es beim Pop um die Oberfläche geht aber nein!

00:14:34: Nimm dir irgendein der relevanten Pop- Literaturromane der Neunziger Und ja... Die haben ein Oberflächenspiel.

00:14:41: Aber das geht auch immer darum, dass unter diese Oberflächen etwas anderes ist.

00:14:45: Das ist immer eine Leistung, die du als Leser, als Leserin selber erbringen musstest.

00:14:50: Wir erinnern uns an Faserland Wahrscheinlich der häufigst referenzierte Romane diesen Podcast wenn unser namenloser Protagonister steht und sagt A, die unterhalten sich über Jill DeLuss.

00:15:02: Das ist ein Filmkritiker!

00:15:03: Punkt Und ja der hat natürlich auch über Filme geschrieben aber ist jetzt vielleicht ein bisschen kurz gedacht, ihn nur als Filmkritik zu beschreiben?

00:15:10: oder gehen wir noch mal ein bisschen weiter?

00:15:12: Da heißt es dann an einer Stelle ich beobachte ein Mädchen sie sieht aus wie ein Bild von Walter von der Vogelweide.

00:15:18: Ja Walter Von der Voglweide hat aber keine Bilder gemalt.

00:15:21: Das ist so ein Denkspiel, was Krach dir dann selber überlässt und wo er ja auch die Pop Literatur bis es die Funktion der Pop Literaturen nämlich die das Verweis des Affinlierenden Verweises aus den Angeln hebt.

00:15:32: Denn der Verweis stimmt eben nicht!

00:15:34: Du könntest jetzt eben ein Leser sein oder eine Leserin die diesen... Verwirrspiel aufgesetzt und sagt, na gut wenn es in einem Buch steht muss es ja stimmen.

00:15:42: Und trägst diese falsche Information praktisch nach außen oder die Schifrierstilheit und lernst dann auch was über die Erzähler-Figur?

00:15:48: Aber eine Erzählarfigur, die sich selber komplett im Klaren überall ihre eigenen Mangel ist daran auch nichts ändern möchte und auch jeden Fehler direkt nach draußen posaunt.

00:15:57: wozu denn?

00:16:00: Das sind Instagram Stories, die auf maximale Teilen und Scheren ausgelegt sind.

00:16:04: Damit man gezeigt hat wie tiefkundig man auch mal ist!

00:16:07: Also dieser Roman ist ein Typ mit Bad der in einem schwarz-weiß Bild mit dem Beanie vor der Kamera sitzt und sagt Leute wir müssen mal reden.

00:16:13: Ja ich meine es gibt sicher Sachen die man irgendwie wenn man lange sucht interessant finden kann.

00:16:18: zum Beispiel

00:16:19: Da können wir gleich gerne zukommen Diese

00:16:21: Bildhaftigkeit, die das Ganze hat.

00:16:23: Ich hab ja schon gesagt dieses Besitzanzeigen und dieses Sammeln von Gegenständen... Das hat immer so ein Stillleben-Charakter!

00:16:29: Und ich habe allgemein das Gefühl diese Einzelkapitel, die gefrieren so sehr enthalten eigentlich so wenig Handlung sondern nur Ortsbeschreibung, dass man das Gefühl hat, es ist auch wie der Versuch, Sex Panoramen zu malen, Gesellschaften irgendwie Das kann man ja irgendwie auch interessant finden.

00:16:50: Ich würde nur halt sagen, das ist... auch irgendwie ein Standard geworden.

00:16:56: Also ich denke zum Beispiel, auch an das Kino wo ich immer das Gefühl habe dass besonders teure Spezialeffekte ja auch so'n bisschen besitzanzeigend stilllebende Charakter haben.

00:17:04: sie sind in der Möglichkeit nach außen zu demonstrieren die Wertigkeit des Ganzen.

00:17:08: und hier hab ich auch das Gefühl man sammelt so Status-Symbole die nicht mehr unbedingt etwas sind, wie du schon beschrieben hast, dass man selber kennt sondern man weiß von den Dingen.

00:17:17: es ist ein Wissen das einem verkauft wird dieser Welt durch Kennerschaft.

00:17:25: Genauso wie ein substanzieller Job des Journalismus, gerade dieses kolumnistischen Journalismus heute ist älter werdenden Menschen das Gefühl zu geben sie haben noch einen gefühl für die welt der jungen indem sie ihm jeden begriff sofort erklären jedes miem sofort für journalistisch verarbeiten.

00:17:40: und so fühlt sich das für mich auch so ein bisschen an als wäre das nochmal so.

00:17:44: die inventur die einem die möglichkeit gibt nicht ganz aus der zeit zu fallen.

00:17:49: allein es ist so billig es ist.

00:17:52: Also was fällt uns zu diesen Tech-Milliardären ein?

00:17:55: Da ist keine Analyse, da ist keine Beschreibung.

00:17:57: Sondern das sind wieder mal die kleinen Jungen, die natürlich eigentlich nur Videospiele spielen und

00:18:03: die

00:18:04: auch irgendwie das Gefühl haben sie wären so große Feldherren.

00:18:07: Sie spielen da irgendwie Civilization in VR oder etwas Vergleichbares.

00:18:10: Sie schieben auf jeden Fall halt so Armeen hin und her und das zeigt uns okay, das sind so gescheiterte Feldherrn sowie aus den Achtzigerjahren.

00:18:17: die Businessleute, die alles zum Zug lesen haben heißt Derek Rand und wir sind so, ach ja, wie Ayn Rand.

00:18:24: Und dann wird natürlich auch noch auf die Cathedral und sowas angespielt.

00:18:27: Das heißt das Dark Enlightenment und Curtis Yavin und so.

00:18:30: was ist auch noch mit drin?

00:18:31: aber damit wird nichts gemacht dass es wirklich nur das stilllebenartige drapieren das platzieren dieser Dinge.

00:18:38: und jetzt kann man sagen Ja, das ist eine Reihe von Instagram-Bilder die ja irgendwie auch die Selbstporträts der Gegenwart sind so das Selfie und so.

00:18:46: Aber das isso oberflächlich so schlicht!

00:18:50: gemäßig irgendwie im Blick auf das Digitale, dass mir da echt alles so als Schauer den Rücken runterläuft.

00:18:56: Also ich glaube auch da merkt man muss manchmal durch die postmoderne Spielerei durch die Möglichkeit zum vier D fünf D sechs D schach einfach durch und also nicht auf dem Tisch schauen oder so.

00:19:06: aber man muss auch noch die Distinktionsfähigkeit zu sagen, dass es schlecht besitzen.

00:19:11: davon würde ich gerne Gebrauch machen.

00:19:13: Es gibt auch vereinzelte Elemente die mir noch nicht ganz gefallen haben, aber die ich zumindest interessant als Idee fand und ihr gewünscht hatte dass sie weiter verfolgt werden würden.

00:19:25: machen wir uns nichts vor.

00:19:26: Die Pop-Romane sind auch irgendwo Bildungsromane.

00:19:29: hier gibt es halt auch die Idee dieses gelängten Lebens das wir vor allem aus den Lehrjahren des Wilhelm Meister von Goethe kennen wo man dann am Ende raus findet alles was der Wilhelm-Meister erlebt hat auf diesem wahnsinnig außerwundernden Roman, das wurde von der Geheimturmgesellschaft im Hintergrund gelenkt damit er am Ende genau da ankommt wo er ist.

00:19:50: Und so auf den ersten vierzig Seiten dieses Romanes ist es immer eine mysteriöse Agency im Hintergrund also seine Talentagentur natürlich sein Management die ihm vorgibt was man tun sollte was man nicht tun sollte und dadurch doch ja das ist ja doch zumindest mal ne ganz spannende Übersetzung so als sozusagen dass was bei Goethe noch im geheimem Hintergrund stattfand dem bist du dir heutzutage total bewusst und du begibst dich auch bewusst in die Führung.

00:20:14: Also da ist gar keine Überraschung mehr am Ende, dass jemand über dich gewacht hat sondern du brauchst es irgendwie auch ein bisschen!

00:20:20: Und dann gibt's halt so'n bisschen die ja Erlösung im Retreat beziehungsweise die Hüllenfahrt im Retweet je nachdem wie man das auslegen möchte.

00:20:31: Es bleibt aber dann auch alles wieder so in Ansätzen stecken.

00:20:33: Da hätte ich mir irgendwie ein bisschen mehr von gewünscht, ja... Ich

00:20:36: finde du hast recht da ist natürlich eine Ebene von Kontrolle und Steuerung von dem Mensch der selbst zum Ding geworden ist.

00:20:43: also ich meine was ist die erste Szene?

00:20:45: Unser Protagonist der zwei Menschen wirklich wie so lebendige Gegenstände an die Seite gestellt bekommen hat einfach weil er so reich ist und die Verdinglichungen der Welt und irgendeine Form von Entfremdung in den Menschen halt wie Föhne behandelt werden oder wie Heizstrahler, das ist schon alles theoretisch.

00:21:06: So ein Viertelgedanke, aber es reicht ja nirgendwo hin.

00:21:09: und auch wenn du jetzt über die Frage nach Macht redest.

00:21:12: Und dann sind da diese Tech Milliardäre.

00:21:14: und wir wissen eigentlich Ja!

00:21:16: Die Politik hat keine Macht mehr und da wird noch mal drüber gelacht... ...und dann heißt er der Tech Millionär wie Mason Fields oder sowas?

00:21:22: Das ist immer alles so'n bisschen Alban in der Namengebung Aber man möchte damit vielleicht auch nochmal clever sein.. ..aber dann ist da noch mein Aleister Crowley Shirt und dann verweist doch auf den occulten Charakter und gleich kommt auch jemand mit QAnon um die Ecke redet ein bisschen über Spirit-Cooking oder sowas.

00:21:38: Also ich fand diese Kontrollebene eher, weißt du?

00:21:41: Ich glaube ja eigentlich hat die Popliteratur schon immer auch ein reaktionäres Moment.

00:21:47: das lässt sich schwer abstreiten denn natürlich reden auch diese ganzen rechten Literaturkritiker begeistert von der Popliteratur und sagen ja dieses spielerische Schaftenmöglichkeitenraum.

00:21:57: und wir sind in einer Welt in der die alte Politik erst mal bewohnen wird und deshalb können wir da theoretisch unsere neue einsetzen.

00:22:03: und doch dass Dendi hafte So eine gewisse Grausamkeit.

00:22:07: Das ist etwas, das uns naheliegt.

00:22:08: damit können wir arbeiten.

00:22:10: Ich höre dich natürlich im Hintergrund Widerstand leisten und das finde ich auch völlig legitim Aber ich glaube dass es auf jeden Fall immer Eine lesemöglichkeit die dieses Genre eben hatte Und hier erlebe ich das eben schon auch noch mal stärker.

00:22:22: also Es ist so Natürlich einmal diese allgemeine Abscheu, die auf den Untergang wartet.

00:22:27: Die würde ich aber jetzt nicht nur rechts verorten, sondern die würde ich mittlerweile als gesamtgesellschaftliche Eigenschaft zuordnen.

00:22:34: Aber die Art in die gerade über diesen Kulturraum noch mal gesprochen wird und über deren Lehre und in der Art, in dieser homosexuelle Figur hier nochmal auch so ein Objekt des Ekels und irgendwie dieses verzertetes... Das ist

00:22:48: Reinenstaffhage!

00:22:49: Das ist das, wenn man einen Preis gewinnt?

00:22:52: Ja, keine Ahnung ob das jetzt der Gedankengang dahinter war.

00:22:54: Ich fand es auf jeden Fall nicht besonders interessant gemacht und habe auch nicht das Gefühl dass es besonders viel verändert.

00:22:59: klar sind wir dann wieder bei Neunzehnneuen-Siebzig und so.

00:23:01: aber ich bin auch genervt von den ewig gleichen Bezugspunkten.

00:23:04: also es muss doch vielleicht auch sowas pyramidenhaftes geben.

00:23:07: Es muss doch auch eine Möglichkeit geben irgendwie auf irgendwas aufzubauen.

00:23:11: Also ich hab'nicht das Gefühl sich die Pop-Literatur entwickelt, sondern ich bekomme immer Stufen entwickelt.

00:23:17: Ich könnte theoretisch verstehen wenn du mir Allegro Pastel als eine neue Iteration verkaufst oder zumindest auch ne Weiterentwicklung aber hier habe ich das überhaupt nicht!

00:23:26: Das fühlt sich... würdest du mir sagen dassjahr wurde Nineteintvierneunzig geschrieben?

00:23:30: Du änderst drei Namen und es ist vollkommen legitim und es passt perfekt.

00:23:34: Ich glaube, der Hauptreiz zumindestens der neunziger Popliteratur und irgendwie auch ein bisschen bis zu Anfang der zwei tausendzehn Jahre bis sozu Tino Hanekams.

00:23:43: So was von da war auch so ein bisschen der Schlüssel Lochblick also der Blick in Leben die man selber nicht gelebt hat weil da ging es eben um reiche Kits auf Sölde da ging Es um Musikkritiker beim Rolling Stone Da ging es um Clubbesitzer Also alles Leben außerhalb eines deutschen Mainstreams einer deutschen Mitte.

00:24:01: Und dann hat man durch diese Dilektüre dieser Bücher erfahren, den geht es auch gar nicht so gut bzw.

00:24:06: die haben ja Probleme genau wie ich also auch der Rolling Stone Kritiker findet keine Freundin, hat am Ende des Monats kein Geld mehr obwohl er doch so gut verdient und so weiter.

00:24:17: Das kann man für den Neunziger glaube ich wirklich so stehen lassen und das ist für diese Zeit glaube ich auch nicht unbedingt gradikal aber durchaus erzählenswert.

00:24:25: Aber heutzutage in einer Welt, in der es... ...in der alles ein Schlüsselloch ist.

00:24:29: In der sich diese Tech-Milliardäre, diese DJs die Schauspielerinnen und Schauspielern alle ständig selbst entäußern.

00:24:36: Weil's gar keine Kontrolle mehr gibt über das was sie sagen weil sie alles selber sagen können.

00:24:40: Brauchst du diese...?

00:24:42: Aufzeichne Literatur nicht mehr, ich muss doch kein Buch mehr lesen um mir vorstellen zu können wie es ist als DJ halt auf einer Privatparty in Versailles aufzulegen.

00:24:51: Ich kann mir einfach den Freddy K oder Fred again Livestream angucken der wahrscheinlich nächste Woche oder sogar morgen stattfindet und ich habe alles was in diesem Roman beschrieben wird genauso dastehen!

00:25:01: Und natürlich... hat Kunst auch manchmal den Reiz, dass man dann am Ende feststellt das die Dinge genauso sind wie man sich das vorgestellt hat.

00:25:09: Aber dafür ist eigentlich wieder die Kolumne da oder der Journalismus und nicht die Literatur.

00:25:14: Zumindest nach meiner Definition Literatur sollte irgendwie Möglichkeitenräume aufmachen.

00:25:19: sollte eine Konfrontation mit dem anderen sein.

00:25:22: Ich würde aus einem Roman gerne rausgehen und sagen, ich hab was Neues gelernt aber ich habe jemanden auf einer Reise begleitet und bin mitgereist Und bei dieser Reise muss ich sagen die habe ich leider schon mehrfach gemacht und vielleicht auch einmal zuhäufig.

00:25:36: Vielleicht ist es einfach die Konstellation der Gegenwart während man vorher einen Kontrast das andere zur Wirklichkeit zu erlebten Alltagserfahrungen geschaffen hat.

00:25:46: Ist das jetzt eigentlich nur noch ihre Reproduktion?

00:25:49: Vielleicht scheitert die Pop-Literatur daran, dass wir eben – das hatten wir glaube ich in anderen Podcasts auch schon so ähnlich ausformiert -, dass wir stärker in einer Popwelt leben und dass das alles ein bisschen miteinander verschmilzt.

00:26:02: Wahrscheinlich wäre heute den Martin Walzer Text zu schreiben viel revolutionärer, viel widerständiger... Also weiß ich nicht, Bartin Walzer vielleicht nicht!

00:26:12: und irgendwelche Konstanz, Mittelklasse.

00:26:16: Aber wahrscheinlich hätte das irgendwie heute mehr Sprengkraft.

00:26:19: Wahrscheinlich wäre das irgendwie stärker herausfordernd!

00:26:22: Ich glaube einfach wirklich dass das hier einfach der Status quo ist und noch nicht mal gut auf einem hohen handwerklichen Level.

00:26:29: also ich habe nie das Gefühl Ich bin ja empfänglich für so Listen-Literatur, für das Aufzählen.

00:26:36: Für die Kaskaden... ...für die Sachen, die irgendwann schwall und rausch und Bewegung werden.

00:26:40: Weißt du?

00:26:40: Wenn man über diese Seiten fliegt und sich an den Satzen so wie dieses Speed-Climber, die diese Kurse hochgehen und über die Seiten darüber gleitet oder wie ein Surfer oder sowas Jetski.

00:26:52: aber ich sitze hier Ich langweil mich durch diese Partys, also ich könnte mir nichts Öderes vorstellen als mit diesen Leuten ihre Drogen zu nehmen und in ihre psychischen Abgründe zu stürzen.

00:27:03: Also... Es ist ja auch kein SK-Pismus, es ist keine Gegenwelt.

00:27:07: Sondern das ist halt einfach so eine Sammlung von Werbebildern an die Wand projizierte Deichmann-Hologramme.

00:27:14: Das ist nicht mal ne coole Marke!

00:27:16: Ist nicht mal irgendwie krasses Zeug sondern das Ganze fühlt sich wirklich einfach wie der Werbung für New Yorker an oder sowas.

00:27:22: und ich komme nochmal mit einem Argument dass Lukas nicht so gerne hört mit einem Zielgruppenargument.

00:27:29: vielleicht sind wir... Zu alt für diesen Roman.

00:27:33: Vielleicht ist es ein Roman, der sich tatsächlich einen Teenager richtet oder an Menschen die... Ja aber das liest doch

00:27:39: keinen Teenager!

00:27:41: Ja, dazu kommen wir gleich.

00:27:45: Ich sag ja einfach nur.

00:27:46: also ich habe mir die Bilder vom Deutschen Pop Literaturpreis angeguckt und ich weiß Knut Korzen ist nun doch relativ eindeutig Kein Teenager mehr und auch Julia Holbe ist doch recht weit davon entfernt.

00:27:59: Deswegen, wie gesagt dieser Roman ist natürlich irgendwie so ein bisschen Mitte bis Ende dreißig Bait.

00:28:04: aber ich wollte Herrn Sommer noch irgendwie so'n bisschen gerade den Anstrich geben oder vielleicht die Zuwendung geben dass das durchaus einen Roman ist wenn du wirklich generation social media bist und all das was du da siehst für real ist wenn du denkst oh man was hat so was hat miss bashful für ein tolles leben?

00:28:23: oder mein gott ich will auch wie fred again heute im boiler room und morgen in berg heilen und übermorgen der da sein und dann liest du das uns siehst ach dass es Eigentlich ganz doof, ich muss da gar nicht hin.

00:28:33: Ich kann auch... Da kommt natürlich das Galaktionäre jetzt wieder so ein Gesang, ich kann noch eine Ausbildung machen!

00:28:39: So meine ich das gar nicht.

00:28:40: aber vielleicht gibt es jemanden der diesen Text liest und dann merkt Das ist alles auch eher Schein als Sein.

00:28:48: Und was können wir dafür dass wir einfach diese Botschaft schon paar mal häufiger gehört haben?

00:28:54: Aber es ist ja nicht mal radikal im Umgang mit dieser neuen Sprache.

00:28:57: Also, das hat jetzt nicht die Sachen von übermorgen.

00:29:00: Es gräbt sich nicht irgendwo tief in irgendwelche Foren- und Nischenbereiche rein um eine Sprache zu finden, die anders ist... also ich bin immer noch erstaunt dass zum Beispiel diese kurioses Sprache von was weiß ich ins Helds oder das ganze neue Morgen und so was da noch nie irgendjemanden interessanten Sprachraum wirklich daraus geschaffen hat sondern dass man immer das Gefühl hat der Roman hat eigentlich doch so ein sprachlichen Grundmodus, in dem er funktioniert.

00:29:25: In dem Moment, wo man zu sehr Social Media und Foren ästhetisch arbeitet, scheitert der irgendwie?

00:29:32: Also das habe ich hier ganz stark erlebt, dass ich jetzt auch dachte... Ja!

00:29:36: Das ist nicht an der Gegenwart aber das wäre jetzt durch das Benutzen von Choppelgänger oder irgendwas sehr aktuellem halt auch nicht besser geworden.

00:29:43: Und absurd ist natürlich auch noch, dass dieser Roman nur in Papierform erschienen ist.

00:29:47: Und das scheint mir fast schon eine Art Geschäftsmove zu sein.

00:29:50: Also zu sagen, guck mal.

00:29:51: Dieser Hypergegenwarz-Roman der sich so viel mit dem Internet beschäftigt den kannst du nur in Papier kaufen.

00:29:56: Da verdient man natürlich auch ein bisschen mehr daran als Verlag und als Autor.

00:29:59: aber das fand ich schon kurios.

00:30:02: Ja Ich glaube wir haben in der letzten Ausgabe über Preisliteratur gesprochen Und Du hast so karrieristische Vorwürfe erhoben

00:30:10: Und ich möchte mich entschuldigen bei der Autoren von Goldstrand.

00:30:12: also ich möchte wirklich nochmal entschuligen Das hier ist Karriestenriteratur.

00:30:17: Ich würde allgemein sagen, wir müssen vielleicht einmal kurz über kurze Romane sprechen.

00:30:22: Denn die sind uns ja in den letzten Wochen und Monaten in diesem Podcast schon sehr viel untergekommen!

00:30:27: Und ich habe auch irgendwie so ein bisschen gesucht und man findet doch schon eine ganze Menge Texte in die Richtung To The Point, Short Novels, Dominate International Booker Price Nominis... Schreibt die New York Times, oder wir haben so ein Opinion-Piece auch in der New York times.

00:30:40: Shortbooks are perfect for our distracted age und ich habe schon das Gefühl jetzt ohne besonders tiefgehenden wissenschaftlichen Zugang.

00:30:49: es gibt da irgendwie schon auch einen Spiel mit dieser neuen kurzen Formen so...der Roman am Übergang zur Novelle.

00:30:57: Wir haben immer wieder hier über die merkwürdigen Gattungsverschiebungen gesprochen.

00:31:01: Das scheint mir schon doch eine aktuelle Konstellation zu sein, oder?

00:31:05: Du hast gesäuft, ist das ein regelmäßiger Vorwurf in der Literaturkritik oder warum würfst du so gefühlt die Hände über dem Kopf zusammen?

00:31:13: Ich mag es nicht wenn Künstlerinnen im weitesten Sinne sich so sehr einem Markt anbiedern.

00:31:21: Dass sie Teil davon werden und ihn mit erziehen.

00:31:23: also wenn der New Yorker sagt ja kurze Bücher sind doch toll für unsere Aufmerksamkeitsferne Zeit.

00:31:30: Dann möchte ich einfach nur sagen ne weißt du, wenn ihr wirklich Interesse daran hättet Romane zu lesen dann wäre es euch auch egal ob das Hundertfünfzig oder Vierhundertseiten sind da nimmt man sich da halt für Zeit.

00:31:41: Ja, vielleicht auch so ein bisschen anlocken und sagen hey es gibt hier noch was anderes.

00:31:45: Ich bin da auch tendenziell bei dir.

00:31:47: also ich denke schon dass ein Wert liegt in einem Roman der exakt solange ist wie man das gerne hätte.

00:31:53: und manchmal finde ich Verdichtung zielführendes gibt ja auch Autoren die ich einfach sehr gern mag die gerade in ihrer super starken Verknappung halt irgendwie zu funktionieren.

00:32:03: Also ich meine

00:32:04: Ania Nové zum Beispiel ein Paradebeispiel dafür Das sind wirklich immer sehr verknappte Romane

00:32:10: Ja, und ich dachte auch zum Beispiel an Eric Villar die mich ja schon auch sehr gern mag.

00:32:15: Und bei dem ich sehr große Freude an den Roman hatte.

00:32:17: aber Ich bin auch schon so ein bisschen irritiert das hier nicht ein bisschen mehr Raum gegeben wird.

00:32:22: Nicht dass sich das Gefühl hätte damit werde was gemacht werden oder so Aber das ist ja schon eine Selbstverknappung die an an Faulheit irgendwie grenzt.

00:32:30: Also ich hatte schon das Gefühl, mir wird ja auch etwas lustlos, etwas vor die Füße geworfen.

00:32:35: So diese Beschreibung, die du gerade hattest, man hat eigentlich so fünf Kolumninnen ein bisschen aufgeblasen beziehungsweise fünf fiktive Kolumnen oder so halbfaktive.

00:32:44: es gibt diese Menschen in irgendeiner Form wie so oft in der Literatur aber es fühlt sich schon auch an wie eine Sammlung von Spiegelrelozius Texten.

00:32:52: also dann glitzert das Haar in irgendwelchen Sonnenstrahlen und so... Ja, ich weiß nicht.

00:32:58: Also gerade auch diese Nähe zum kolumnistischen, zu Reportage fand ich halt irgendwie super dumm.

00:33:05: Um nochmal auf die Beschaffenheit des Kurzromanses verknappten Romanz zurückzukommen und ich glaube das ist nichts, was wir jetzt in diesem Gespräch klären können.

00:33:13: Das ist vielleicht eine Hintergenarge, den wir mal im Kopf behalten für die nächsten weiteren Gespräche und für die Entwicklung.

00:33:19: Dass es ein übergreifender Handlungsstrang mit der Erachtung wird?

00:33:24: Genau, Achtung liebe Leute guckt vom Smartphone auf.

00:33:26: Jetzt passiert etwas Wichtiges!

00:33:28: Longform Storytelling.

00:33:29: Es

00:33:29: ist ja schon interessant dass die richtige Literaturen an Zornzeichen sich immer weiter in die Knappheit flüchtet.

00:33:36: aber die Bücher die tatsächlich verkauft werden alle sehr sehr umfangreich sind.

00:33:40: Du meinst diese ganzen Fantasy und Roman Sachen?

00:33:43: Werden über Vorfringen gesprochen wird mit Alkamaez gesprochen Über Lights Out Und Co Das sind alles Bücher, die mindestens die Vierhundertseiten übersteigen müssen.

00:33:52: Ich weiß nicht was es aussagt, aber sage zumindest irgendwas über den Literaturmarkt aus.

00:33:57: Dass die etablierte Literatur gegen die man so wettert auf der anderen Seite sich immer weiter verknappt und das Gegenteil immer mehr in die Breite geht.

00:34:06: Also was sagt das über die Zielgruppen davon aus?

00:34:08: Und irgendetwas in der Argumentation von wegen short novels are perfect for our breathe attention span scheint dann da ja nichts zu stimmen.

00:34:16: Ja,

00:34:16: ich glaube man konstruiert das gerade so und man fragt sich wer ließ da eigentlich.

00:34:21: Und wir wissen ja dass es mittlerweile eher eine ältere und eine weibliche Zielgruppe ist die den Literaturmarkt am Leben erhält.

00:34:28: Ich bin auch ein bisschen unsicher im Umgang damit.

00:34:31: also ist das das Gefühl Männer lassen sich dafür keine Zeit weil sie eigentlich immer auf dem Weg ins Business Meeting oder ins Gym sind.

00:34:38: Das ganze

00:34:38: schon immer das Argument?

00:34:40: Ich finde das so schwer greifbar!

00:34:41: Also ich verstehe einfach nicht warum das sich hier verknabt ist, dass die Möglichkeit mehr zu schreiben.

00:34:47: Ist das die Anforderung des Literaturmarkts?

00:34:49: Weißt du, das Buch kostet durch die Buchpreisbindung eh immer ein bisschen zu viel und man kann diese Dinger jeweils neu für vierundzwanzig für sechsund zwanzig Euro rausballern.

00:34:58: Und da es auch egal ob die kurz oder lang sind, man drückt dann halt so ein bisschen größer oder macht halt irgendwie so drei Seiten frei zwischen jedem Kapitel oder sowas.

00:35:06: Also ist es einfach eine ökonomische Notwendigkeit ,dass die Leute mehr und schneller schreiben müssen

00:35:11: Ja oder ist es tatsächlich einfach, dass wir hier wirklich auch ein bisschen beobachten wie Literatur einfach zu Content wird?

00:35:17: Also das die Bücher irgendwie kürzer werden damit man sagen kann ich habe einen Buch gelesen.

00:35:21: Ach so!

00:35:21: Die Weiterverarbeitung in Bugtok und so... Man muss zwanzig Sachen im Monat lesen deshalb können sie nicht länger als zweieinhalb Seiten sein.

00:35:28: Ja aber dann ist ja wieder der Punkt, dass über den Roman-Viktor

00:35:31: nicht bespricht auf

00:35:33: Bugtoc nicht gesprochen werden würde.

00:35:36: Ich kenn mich jetzt immer noch, also ich kenne mich halt in der Romanticie und Der Dark Romans.

00:35:40: Und wie es auch alles heißen mag in der Booktalk-Literatur als Oberbegriff zu wenig aus um da jetzt ein endgültiges Urteil fällen zu können.

00:35:47: aber auch uns ist ja aufgefallen dass man diese sechshundertseiten forthwing jetzt nicht alle gelesen haben musste

00:35:55: was ja auch dadurch bewiesen wird das es manchmal Bonuskapitel gibt die nur in manchen Ausgaben enthalten sind.

00:36:01: Ja, da ja auch dass du durchaus auch mal vierzig Seiten überspringen kannst und jetzt nicht so wahnsinnig viel vom Plot verpasst.

00:36:08: Also ist das Buch wirklich zu einem Prestigeobjekt geworden?

00:36:15: Das spricht natürlich dafür, dass es hier jetzt nur noch auf Papier erschienen ist.

00:36:18: Also das ist so die Vinylentsprechung, dass das irgendwie die Möglichkeit ist, ein bisschen zu würdigen und dann geht man damit noch zur Lesung und lässt sich das unterschreiben.

00:36:26: oder ich meine wir gehen doch sicher auch zur Verleihung des deutschen Publiteraturpreises nach Augsburg zusammen oder?

00:36:33: Ja und da muss man jetzt ja nochmal sagen, dass Leif Rand da glaube ich durchaus ein bisschen wie weitblick bewiesen hat Weil es ja damals um Allegro Pastel tatsächlich so ein bisschen Diskussion gab, warum denn diese Original Hardcover Ausgabe so aussähe wie sie aussehe?

00:36:48: Ob jetzt Bücher wirklich nur noch für den Instagram Feed hergestellt werden würden.

00:36:52: Und ich glaube bei Rand noch dass das System hatte und ich bin ja im Gegensatz zu dir auch der malen Gast in Allegro pastelt hat sich eine kritische Ebene drin steckt.

00:37:00: Das wollen wir Ihnen kurz einmal angestellt haben und da finde ich passt

00:37:03: zur Kenntnis genommen

00:37:05: Und da, finde ich, passt aus, sag' ich mal das optetische Design.

00:37:08: Aber ich habe das Gefühl für's zum Beispiel des Stefan Sommers Party-People.

00:37:11: Das ist ein Buch, das kannst du dir wunderschön in deinen Regal stellen So ein bisschen leicht angestreckt, das passt perfekt in deine Minimalismuswohnung und dann ist es ein ganz schickes Assessoir vielleicht für so zwei drei Monate bis so nächstes Buch kommt.

00:37:23: was man dahin stellen kann Es ist sehr pessimistisch irgendwie heute alles.

00:37:29: Die andere Erklärung, die ich noch gefunden habe ist dass da eigentlich ja nur noch Journalisten für andere Journalisten schreiben und man möchte denen so ein bisschen Arbeit ersparen.

00:37:36: Weißt du?

00:37:37: Man weiß wie das als Literaturkritiker.

00:37:39: Man kriegt nicht viel Geld für einen Text und dann kostet ein Buch zu lesen auch noch ein bisschen Zeit.

00:37:43: wenn man dann kurze Sachen schreibt dann schreiben die Kollegen vielleicht auch nur kurze sachen und am Ende haben alle ein bisschen mehr Möglichkeiten.

00:37:50: halt ihre freie Mitarbeiter Frequenz von Texten irgendwie hochzuschrauben.

00:37:54: Das wäre auch eine Klärungsversuch.

00:37:56: Wir haben gerade mehr versucht eine Gegenwart zu erklären als Stefan Sommer das getan hat.

00:38:02: Ja, aber im Großen und Ganzen bleibt mir wirklich einfach davon... Es ist irgendwie so eine Sammlung von Entgleisungen, es ist eine Abwesenheit von Gedanken.

00:38:11: Es ist eine Oberflächlichkeit die sich für Tiefgang hält aber eigentlich nur oberflächlich ist.

00:38:17: Es sind keine Figuren sondern so seltsame Stillleben durch die aus irgendeinem Grund Menschen laufen.

00:38:23: und das ist der Versuch ein Referenzrahmen zu schaffen indem man verweist auf zum Beispiel jemanden wie Avicii und in dem man Waage mit der Wirklichkeit handiert.

00:38:31: Aber je mehr man auf etwas anderes verweißtest du mehr ist man eben in dieser himmetisch ab geriggelten Blase.

00:38:37: und für die Leute, die behaupten wie sie könnten zur Wirklichkeit durchdringen.

00:38:41: Sie sind im Jetzt!

00:38:42: Und alles ist mega megageil.

00:38:44: bei denen habe ich das Gefühl die ziehen sich mit dieser Literatur halt einfach wirklich Zwangsjacken an.

00:38:49: also Ich glaube da wäre wirklich Berthold recht frischer und neuer

00:38:53: Genau, also ich glaube wir packen jetzt Ausrungen wie beschreibt unsere Gegenwart absolut oder radikaler Gegenwarts-Roman wirklich endgültig auf unserer rote Liste und auf die Alarmglocke

00:39:03: an.

00:39:03: Vielleicht sagen wir auch nie wieder das Buch der Generation Z?

00:39:06: Wie wäre das?

00:39:07: Es ist Jorre Literatur!

00:39:08: Und vielleicht müssen wir Popliteratur für uns am Anfang zurück zu kommen in den Kreis mal zu schließen um ein Closing jetzt zu liefern.

00:39:15: Vielleicht müssen wir popliteratur jetzt wirklich als Gattung beschreiben und dann würde ich sagen ja... Gattungsfans greifen zu.

00:39:24: Alle anderen lesen Probe?

00:39:28: Ja, aber ich finde das eigentlich schön und ich find' es auch irgendwie gerecht.

00:39:32: Die Pop-Literatur die kam um alles beiseite zu wischen ist jetzt eigentlich auch nur einer unter viel Konsumoption wie das Fantasybuch in dem immer das Gleiche steht mit neuem Lückentext.

00:39:43: Aber nur dass man halt nicht immer einen Namen für den neuen dunklen Herrscher Und ein Name für die Hauptstadt des großen Reiches, das gerettet werden muss Füllt man halt neue Namen ein Für den Milliardär und den Club in denen man geht und vielleicht doch der Jet mit dem man fliegt oder die Marke die man trägt.

00:39:58: Also in der Hinsicht sind sich so Genrekategorien wie zum Beispiel die Fantasy und eben die Pop-Literatur wirklich wahnsinnig ähnlich geworden, insofern auch dass ich beides nicht mehr unbedingt lesen möchte.

00:40:10: Welcome to the Algorithmus Baby!

00:40:12: Worüber sprechen wir denn eigentlich nächste Woche?

00:40:15: Was wir in der nächsten Woche besprechen wollen das wissen wir tatsächlich noch nicht.

00:40:18: Wir grübeln noch ein bisschen.

00:40:19: bis dahin vielen Dank fürs hören Tschüss und bis zum nächsten Mal.

00:40:23: Ciao ciao wir sehen uns vorne links

00:40:25: Mega mega geil.

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